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RE: Der Goldpreis - zu hoch, zu niedrig? - genau richtig!

in #deutsch5 years ago

Interessant.
Wenn die Gewinnwahrscheinlichkeit so hoch ist, warum fahren grosse Finanzinstitute (die das Risiko tragen können) nicht die Strangle-Strategie und verkaufen grossflächig solche Optionen (idealerweise automatisiert)? In einem effizienten Markt sollte diese Gewinnwahrscheinlichkeit nicht unausgeschöpft bleiben, oder?

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Machen sie ja. Die Allianz verkauft z.B. ständig puts im SPX. Buffett macht auch ca. 1/3 seiner Gewinne mit Derivaten. Die wirklich großen (von denen aber man nie was hört) verkaufen auch ständig Strangle. Auch ich mache praktisch nichts anderes (ich bin aber nicht groß). In meinen Büchern beschreibe ich das Ganze genauer.
Laut Andre Kostolany verkauft der Vatikan ständig calls gegen seine Aktienpositionen.
Der normale Investor lässt unglaublich viel Geld liegen, wenn er nur Aktien kauft. Würde man anstatt die Aktien zu kaufen, einfach so lange puts verkaufen, bus man die Aktien irgendwann zugeteilt bekommt und dann calls gegen die Aktien, dann hätte man innerhalb 2-3 Jahren so viel Geld eingenommen, dass man den Aktienpreis wieder zurück hat.

Das Volumen müsste dann doch reichen, um den Gewinn gegen Null gehen zu lassen. Ist ja kein perpetuum mobile.

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