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RE: Nennt man es scheitern oder vernünftig sein?
Oha, ein heißes Eisen welches Du da anfasst und ein wenig Sorge um Dich bei mir aufkommen lässt.
Aber nun, es ist wohl Teil der Arbeit eines Journalisten eben solche Mißstände aufzudecken.
Aber im eigenen Dorf?
Eine zwiespältige Angelegenheit, die leider sehr schnell nach hinten los gehen kann, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, auch ohne journalistischem Hintergrund. Ich nenne es mal Zivilcourage.
Es ist wohl, gerade in ländlichen Gegenden wo einer den anderen beim Namen kennt, keine Seltenheit das kriminelle Vergehen jeglicher Art oft nicht ans Licht der Öffentlichkeit geraten.
Doch auch hier ist abzuwägen, je nach Delikt, ob das jetzt gut oder wirklich kriminell ist.
Grüsse aus einem anderen Dorf und pass auf Dich auf! 😎
Keine Sorge!
Ich weiß sehr wohl ein Stoppsignal richtig einzuschätzen.
Zivilcourage, in diesem Fall, bedeutet für mich einfach nur, den Anwalt in der Rückhand parat zu haben, der den betrogenen Arbeitnehmern zu ihren Beiträgen zur Rentenversicherung verhilft.
Das läuft geräuschlos, ist aber unfassbar schmerzhaft für den, der zur Rechenschaft gezogen wird. Bei mehr als 130 Angestellten sind hier die Mathematiker gefragt.
Grüße nach Portugal
Wolfram